Nintendo Switch: Neuauflage eines Spiele-Klassikers verschoben – wegen Ukraine-Krieg

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Das Game ist schon fertig, aber es passt nicht in die Zeit: Nintendo hat die Veröffentlichung einer Neuauflage für die Switch verschoben. „Aufgrund der jüngsten Ereignisse“ müssen Fans nun länger warten. Die Ankündigung stößt teilweise auch auf Kritik.

 
Nintendo Switch
Facts 
Nintendo Switch
Release:03.03.2017
Hersteller:Nintendo
Genres:Konsolen

Nintendo Switch: Advance Wars 1 2: Re-Boot Camp kommt späteren

Nintendos Europa-Sparte hat bei Twitter angekündigt, dass Advance Wars 1 2: Re-Boot Camp für die Nintendo Switch jetzt doch nicht wie geplant veröffentlicht wird. Eigentlich sollte die Neuauflage am 8. April 2022 erhältlich gemacht werden. Daraus wird nun aber „aufgrund der jüngsten Ereignisse in der Welt“ nichts (Quelle: Nintendo of Europe). Zwar wird der Angriffskrieg Russlands auf die Ukraine nicht explizit erwähnt, doch er dürfte als Grund für die Verspätung gelten.

Warum sich Nintendo zu diesem Schritt entschlossen hat, könnte mit der „Blue Moon“-Fraktion im Spiel zusammenhängen. Diese basiert deutlich auf russischen Streitkräften. Da Panzer zudem eine zentrale Rolle bei Advance Wars spielen, hat Nintendo den Marktstart wohl kurzfristig abgesagt.

Wann das Spiel erscheinen wird, hat Nintendo nicht verraten. Man möchte Fans auf dem Laufenden halten, heißt es. Schon beim Originalspiel, Advance Wars, kamen wichtige Ereignisse einer Veröffentlichung in die Quere. Das Spiel wurde zwar am 10. September 2001 in Nordamerika auf den Markt gebracht, doch in Europa und Japan kam es wegen der Terroranschläge auf das World Trade Center erst verspätet in die Läden.

Mehr zur Switch-Neuauflage von Advance Wars im Video:

Nintendo Switch: Advance Wars 1 2: Re-Boot Camp

Neuauflage von Advance Wars verschoben: Fans reagieren unterschiedlich

In sozialen Netzwerken haben manche Fans verständnisvoll auf Nintendos Ankündigung reagiert, andere hingegen nicht. Statt das Spiel zu verschieben, solle Nintendo lieber einen Teil seiner Profite an die Ukraine spenden, heißt es mitunter. Kritisiert werden auch andere Publisher, die Spiele mit Gewaltinhalten trotz Kriegen veröffentlichen.