Sofort installieren: Wichtiges Fritzbox-Update schließt kritische Sicherheitslücke

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Der Router-Hersteller AVM hat ein wichtiges Update für seine Fritzboxen vorgelegt, das für immer mehr Modelle zur Verfügung steht. Das Update sollte in jedem Fall installiert werden, denn es wird eine schwere Sicherheitslücke geschlossen. Diese betrifft im Grunde alle WLAN-Geräte, unabhängig von der eingesetzten Verschlüsselungstechnik.

 

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Fritzbox 7530 AX: Update auf FritzOS 7.27 ist da

Der deutsche Hersteller AVM hat ein Update für die Fritzbox 7530 AX vorgestellt, welches von Besitzern des Routers in jedem Fall installiert werden sollte. Mit der Aktualisierung wird eine WLAN-Schwachstelle aus der Welt geschafft, die derzeit ihr Unwesen treibt. Die Schwachstelle kann prinzipiell bei jedem WLAN-fähigen Gerät ausgenutzt werden, es handelt sich also nicht um ein spezifisches Problem von Fritzboxen.

Schon vor der Fritzbox 7530 AX hat AVM unter anderem das Modell Fritzbox 7590 mit dem Update versorgt. Auch die Fritzbox 7530 (ohne AX) hat die Aktualisierung auf Fritz OS 7.27 bereits erhalten. Von der Schließung der Sicherheitslücke abgesehen hat es bei der neuen Version des Betriebssystems keine Änderungen gegeben.

Es handelt sich um eine offizielle und finale Aktualisierung, das bedeutet, es ist kein Labor-Update. Entsprechend gestaltet sich die Installation auch vergleichsweise einfach. Es muss lediglich zur Benutzeroberfläche der Fritzbox navigiert werden und dort auf den Button „Update starten“ geklickt werden, um die Installation manuell anzustoßen. Der Hersteller verteilt das Update allerdings auch automatisch, sodass erst gar kein Zutun des Nutzers nötig ist.

„FragAttacks“: Sicherheitsforscher warnen vor Schwachstelle

Die „FragAttacks“ genannte Schwachstelle bei WLAN-fähigen Geräten ist seit dem 11. Mai 2021 bekannt. Auch das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik warnt vor der Lücke, die allem Anschein nach herstellerübergreifend ausgenutzt werden kann. Hierbei ist auch die jeweils verwendete Verschlüsselungstechnik nicht relevant für Attacken. Angreifer müssen sich aber physisch in Reichweite des WLAN-Netzwerks befinden.